the saga

Sonntag, 9. September 2007

Really True

ritter-icon01100 Tage Knight & Day.
And now, that’s the true story.
One.
The first one.
Hier sitze ich und kann nicht anders, will nicht anders, und das mit wachsendem Vergnügen, und tue etwas, was ich noch zu Beginn des Jahres mit einem verächtlichen Grunzen bedacht hätte. Wenn überhaupt mit einer Lautäußerung. Weblog, du meine Güte, was soll ich mit virtuellem Popelkram? Vorurteil trifft es nicht, ich war noch nicht einmal bereit, wenigstens einmal in ein Blog hineinzuschauen. Und als ich dann noch hörte, Frau Merkel hat so etwas auch, na schönen Dank. Nicht mit meines Vaters Sohn. Diese ganze Blogszene war mir doch sehr suspekt.
Rotziger Kleinkinderkram.
Piss off.
Sorry.
Bis zum 25.Januar 2007.
Da hoppelte ich in der Süddeutschen Zeitung umher und wollte dann weiterführend etwas nachschlagen, als ich mich irgendwie in den Tasten verhakelte, so in den subatomaren Webweiten das nicht vorhandene Gleichgewicht verlor und auf einmal in einem verbalen Buddelkasten namens Blog aufschlug. Boi eh, da saß ich, äugte mit offenem Mund und leise pfeifend entwich der kalte Atem, kreisende Rillen in den aufgerissenen Pupillen. Nach einigen bangen Augenblicken hatte ich mühsam gerafft, was für teuflisches Blendwerk mir da offeriert wurde.
Da sind sie, die ausgebrochenen und steckbrieflich gesuchten Irren aus Labor IV.
Die neoalternativen Puddingpulverschlüpferstürmer.
Die fußkalten Reagenzglasausschlürfer.
Unsachgemäß beschwipste Kaltkatodenfetischisten.
Trotz schnellstem Rückzuges war es um mich geschehen. Infiziert, nur merkte ich es zu dem Zeitpunkt noch nicht. In den nachfolgenden Tagen und Wochen habe ich mich immer dann, wenn ich es nicht merkte, in die Blogs geschlichen und heimlich gelesen, irgendwann auch den ersten Kommentar geschrieben.
Später , ausgestattet mit einem haushohen Stapel multipler Ausreden und durchsichtiger Begründungen, bin ich daran gegangen, dieses Blog zu begründen.
Frage hier keiner, warum gerade so, denn ich kann darauf nicht antworten.
Geht nicht, Mr. Heid hat mich in der Hand.
Start war dann der 1. Juni diesen Jahres, der Kindertag, auf Wunsch von Herrn Mörlin.
Und das ist auch heute noch meine Einstellung dazu.
Alles nicht so wichtig zu nehmen.
Mich selbst sowieso.
traeumer-3Und für all die, die mich noch nie gesehen haben oder vielleicht auch nie sehen werden, hat mich Herr Mörlin am Weißen See gezeichnet. Ich glaube ihm das ja nicht so richtig, aber für heute lasse ich es ausnahmsweise durchgehen.
Ach ja, ein liebes Dankeschön an zwei Unbekannte Wesen, die in ihrer Einzigartigkeit ihre Namen mit geschlechtsbestimmenden Artikeln versehen haben, was mich anfangs recht anpikste. Mr. Heid höhnte, schau mal, die Einzigartigen. Was sie ja auch sind. Doch war es wohl das entscheidende Triggersignal von
Randy G.(The Great Randomizer) Und sollten die Türken wieder vor eurer Stadt stehen, so werden wir zu eurer Hilfe flugs herbeieilen.


Eingeheftet in The Saga

Donnerstag, 30. August 2007

The knight guard (1)

ritter-icon01 Es ist geschafft. Die ersten Verhandlungen sind erfolgreich verlaufen und wir stehen kurz vor dem Abschluss. Das ist wichtig und wird langsam dringlich, denn der Zeitfaktor beginnt eine immer größere Rolle zu spielen.
Der Transfermarkt schließt am Freitag und dann ist bis Januar nichts mehr zu löten. Und den Winter ungeschützt unter feindlich gesinnten Eingeborenen, nein, das kann es nicht sein, einfach zu gefährlich.
Ein zähes und langwieriges Ringen mit dieser Söldner – Truppe. Gut, Sie machen nicht den Eindruck einer kriegerischen Macht. Sie sehen etwas, ja wie soll ich sagen, vielleicht etwas unbewaffnet aus und vermitteln einen harmlosen Eindruck, aber wachsam, sie sind so was von wachsam und dafür werden sie angestellt. Außerdem sind sie in bautechnischen Fragen gut drauf und zupacken können die auch. Das wird beim Bau unserer neuen Burg von Nutzen sein. Mr.Heid sieht das allerdings skeptisch, denn seiner Ansicht nach haben die nur Erfahrung im Bau von unterirdischen Burgen.
Gut so, sage ich da nur, denn diese Erfahrungen können sie beim Bau der Verliese, beim Graben des Brunnen und für die Geheimgänge einsetzen. Und bei Erdarbeiten sollen sie unübertroffen sein. Im übrigen, sie halten sich nach meinen Erkundigungen auch nicht in zweifelhaften Etablissements auf und taumeln rotzbesoffen durch die Gassen.
Wichtig, denn durch den eingeborenen Wirt unserer Herberge, in der wir gerade logieren, wurde mir zugetragen, dass die Zahl der Bordelle und anderer Lasterhöhlen in der weiteren Umgebung um den Weißen See erschreckend zugenommen habe.
Der Chef der Truppe machte bei den Verhandlungen nicht den emsigsten Eindruck wie auch die ganze Truppe mehr im Verharren als im Umherwirbeln ihre Bestimmung zu sehen scheint. Doch was sollen wir machen, der Transfermarkt für Wachpersonal ist derartig ausgedünnt, eine Schande ist das. Meist nur noch freches Gesindel mit exorbitant hohen Forderungen bei Sold und Vergünstigungen.
Morgen werden die letzten Einzelheiten des Vertrages geklärt. Ich gebe denen vorläufig nur einen Vertrag für eine Saison. Ich will doch erst sehen, wie sie einschlagen und ihren Job bei uns machen. Wenn alles unter Dach und Fach, sprich in Sack und Tüten ist, werde ich mehr darüber berichten und die Truppe mal vorstellen.




Unterschrieben in The Saga

Donnerstag, 7. Juni 2007

The beginning (3) - aus der sicht von mr. heid

Ungerecht. Ungerecht und diskriminierend. Ja, da sind Sie überrascht, was. Das habe ich mir schon gedacht. Ich schreie es hier an dieser stelle in die welt hinaus, laut, mit aller kraft meiner schwächelnden lungenflügelchen. In die große weite welt:
Mir, dem armen mr. heid geschieht schreiendes unrecht ! Ich werde diskriminiert!
Besseres hätte ich verdient, weiß gott. So trotte ich mit diesem abgebrannten fahrenden knight und seinem scharlatanus ulkus namens mörlin durch zeitverschleifnisse auf der suche nach der universalwelt. Früher nannten sie das die suche nach dem gral. Kommt doch nix bei raus. Egal welche welten, es ist doch nur immer wieder derselbe deppichte nepp. Und für alle fährnisse und unerwarteten geschähnisse werde behände immer ich verantwortlich gemacht, so als hätte ich damals mit den sieben dämonenfürsten irgendwelche windigen agreements oder pakte abgeschlossen. Aber was, da war nichts. Nur eine tasse kaffee in vornehmer runde. Gut, ich bin dem lucifer einen gefallen schuldig, doch daraus so einen affen zu machen. Völlig übertrieben und total daneben. Mir dann noch anzuhängen, dass die abgebrannte bude, unser letztes quartier, bevor es uns an den see verschlug, äh... wo bin ich denn jetzt? Bude, ja, abgebrannt, überhaupt nicht meine schuld. Das war ganz eindeutig das ergebnis von dem
herrn mörlin, der mit seinen experimenten...Bähähä, muss ich Ihnen mal was einflechten. Hat der lurch versucht, aus gold sand herzustellen, bähähä. Jaja, Sie lesen richtig, aus gold wollte er sand herstellen, selten dämlich. Vom knight zur rede gestellt, hat er sich damit entschuldigt, dass ich ihm sein rezeptbuch verkehrt herum hingestellt hätte. Und außerdem hätte ich die brille versteckt. Kann ich was dafür, dass er sie dahin legt, wo ich sitze, hä?
Hättähättähättä. Bah, und im übrigen, dass die bude vollständig abgebrannt ist, voll merkwürdig, gegenüber saßen die fachleute fürs löschen , bähähä. Wer weiß, wo die saßen! Kennt man doch bei diesen löschwasserdompteuren, bähähä. Aber ach, was nutzt mir das alles, egal, was passiert, ich bin das geborene schwarze schaf, der sündenbock auf abruf. Ist das nicht schrecklich? Und seit wir in dieser kleinen klitsche, siehe saga (1), am see wohnen, die der knight ja so romantisch findet, in diesem engen feuchten loch, da reicht es echt. Aber so was von echt. Wissen Sie, was der knight, dieser teufel, jeden abend mit mir macht? ER KETTET MICH AM FUSSENDE DES BETTES AN!
Das ist doch diskriminierend oder nicht ? Ein himmelschreiendes unrecht. Er meint, sonst würde ich des nachts ausfleuchen, entfluchten, absausen, äh ja wie denn nun...na jedenfalls weg. Und das könnt er nicht zulassen. Wegen den eingeborenen - oder der?. Sagt er. Wenn die mich kriegen, dann gibt’s richtig keile für mich. Sagt er. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wieso. Die paar meinungsverschiedenheiten, das kann ja schließlich vorkommen. Jeder hat so seine ansichten, da red ich doch nicht drüber. Unterschiedlich eben. Und ich bin wieder das schwarze schaf. Wie kann man sich denn an einem armen schaf vergreifen? Öh, das ziehe ich wieder zurück. Aber in ruhe lassen sollen die mich trotzdem. Ich bin doch nur der harmlose liebe mr.heid. Das tut mir jetzt richtig gut. So, nun muss ich noch mit dem knight wegen meiner rubrik verhandeln. Es gibt schon wieder streit, diesmal wegen der überschrift. Ich wollte meine rubrik ‚Lucifer and friends’ nennen., sie wissen ja, der gefallen für den lucifer. Da ist der knight völlig ausgeflippt, hat getobt und einen richtig roten kopf bekommen. Hat was von einem rohr mit einem C davor geschrien und dass er das auf mich richten will, wenn das so weitergeht. Papperlapapp, wird sich schon wieder einrenken. Da muss ich mir eben richtig was einfallen lassen. Bloß, wie sage ich’s dem lucifer? Der zündet doch glatt wieder unsere bude an!
gruss von mr.heid

ps. Die fotos hat der knight im sommer 2004 in soltau geknipst. Die brandstätte ist hinter dem
biergarten, der katastrophenschutz genau gegenüber. Soviel zum thema, wieviel es wert ist und was dabei herauskommt, sich in sicherheit zu wiegen. Wohl gerade thema in dieser bananenrepublik.

Montag, 4. Juni 2007

The beginning (2) - aus der sicht von herrn mörlin

Gleichmal hier vorneweg, damit das klar ist. Die behauptung des knight, ich wäre damals bei seinem crash bang boom geboren worden, entbehrt jeder physischen und psyschischen grundlage. Ich war auch vor dem crash schon beim knight, doch das war ein dasein. Ich kann Ihnen sagen, also so was von ätzend. Da red ich jetzt lieber nicht drüber. Auch sitze ich nicht in irgendwelchen ecken unter der decke und beobachte mr. heid. Ich war damals vor vielen zeitschleifen eindeutig früher als mr. heid da. Gut, der zeitunterschied ist minimal und liegt reichlich über einer plancksekunde, doch er ist da und nur das zählt. So. Was kann ich dafür, dass sich der heid verspätete, weil er unbedingt noch mit einem von den Sieben quatschen musste. Überhaupt, dieses theater mit mr.heid. das hab ich so was von satt, aber dieser dick heimtücke schleimt sich immer wieder beim knight ein. Knuddelt sich den lieben langen tag in seinem rattan-schaukelstuhl eingekuschelt in sein schaffffffell ( ich habe vorsichtshalber ein paar f mehr genommen, wem es zuviel sind, überflüssige f einfach streichen) und blättert gelangweilt in den zeichnungen von aubrey beardsley oder in den bücher vom dem wilde, oscar, Sie wissen doch, dieser tunichtgut von der insel. Alles schweinkram, sage ich Ihnen, einfach nur schweinkram. Aber er hat ja beim knight einen dicken freibrief. Nur nicht zu hart anfassen, den armen kerl. Dass ich nicht lache. Aber so ist das nun mal, ich mache hier die dreckarbeit und..? Dann kommt er wieder an, der heid, tränenüberströmt und die nase läuft und abgehetzt isser, weil er wieder jemand von den eingeborenen geärgert hat und zu guter letzt jagt dann eine heulende meute eingeborener mit den knüppeln fuchtelnd den armen mr. heid um den see. Der knight regelt das ja immer und ich denk’, jetzt muss doch mal schluss sein, aber nein, ich darf ihm auch noch das näschen putzen und die tränen trocknen. Na , ich mach’s ja gern. Im grunde isser ein lieber kerl und wir gehören zusammen. Wenn nur nicht ....aber ich lass mal das klagen. Bringt sowieso nicht weiter, und der knight mag das gar nicht. Soll ich Ihnen was sagen, so schlecht hab’ ich es auch nicht. Sogar eine eigene bude hat mir der knight verschafft. Auch wenn er behauptet, es wäre sicherer so wegen meiner experimente. Ach quatsch, war damals alles halb so wild.



Schick, was. Vielleicht etwas klein und feucht, aber hab' ich ganz für mich allein. Und eine eigene rubrik hat mir der knight zugesagt. Weiß auch schon, wie ich sie nennen werde:
Mörlin mörtelt. Gut, was? Na, dann bis bald. Der knight ruft, mr. heid hat sich’s knie aufgeschlagen, muss ich mal wieder ran. Wenn die mich nicht hätten.

Freitag, 1. Juni 2007

The Saga of the white lake knight

The beginning (1)

Once upon a time – es war einmal vor langer zeit, was so als lange bezeichnet werden kann,
als ein verzweifeltes menschenkind in kafkaesken verrenkungen mit sich und den universen zeitschleifen rang und zu guter letzt anfing, sich von einem zimmerwinkel oben links aus zu beobachten. Das war die geburtsstunde von mr.heid. Und da dem menschenkind das nicht ausreichte, ließ es von einem anderen winkel mr. heid beobachten. Das war die geburtsstunde von herrn mörlin. Von schwarz und weiß, 0 und L, tief und hoch, böse und gut. Und als das menschenkind aus seinem agonalen wirbel durch raum und zeit erwachte, da war es um und um von einer weißen rüstung gewandet und wurde mit the knight angesprochen.
Bald lernte er – the knight – mit seiner rüstung zu leben und zu laufen und als er feststellte, dass er im ringen mit den universen zeitschleifen an einen see geworfen worden war, den die eingeborenen den weißen see nannten, so nannte er sich fortan für die eingeborenen the white lake knight. Und seine beiden neuen gefährten, herr mörlin und mr. heid, machten the knight mit seinen 137 gefährten bekannt und vertraut und mit den möglichkeiten und grenzen des nunmehrigen augenblicklichen universums.

In diesem bescheidenen heim am see sinnt the white lake knight und bettet sein müdes haupt.
knight-home-1
An schönen tagen erkundete the white lake knight mit seinen gefährten das benachbarte große steinmeer. An weniger schönen tagen ließ er sich von seinen gefährten in die geheimnisse der bunten tönenden kisten einweihen. So war es auch nicht verwunderlich, dass the white lake knight irgendwann die bekanntschaft mit den lustigen und unlustigen bloggern in einem anderen paralleluniversum machte. Nach vielen heißen diskussionen im kreise seiner gefährten wurde the white lake knight beauftragt, kontakt zu den wesen dieses paralleluniversums, der blogwelt, aufzunehmen.
To be continued……

sunday roses

rose-02

the emotional crew on the road again

Aktuelle Beiträge

Ich sehe um mich herum...
...andere gescheiterte oder labil vor sich hintaumelnde...
the white lake knight - 13. Mai, 16:40
Boie..
...bei Herrn Mörlin gehen jetzt die Hormone durch....
the white lake knight - 13. Mai, 16:22
Klar. Und noch groesser...
Klar. Und noch groesser der Abruestungsartikel.
pathologe - 13. Mai, 16:15
Ach, andere Möglichkeiten...
..soso, das liebe Elfenhexlein findet diese Lösungsvariante...
the white lake knight - 13. Mai, 16:11
Und die Hoffnung stirbt...
...doch ich bin so was von bescheiden und begnüge...
the white lake knight - 13. Mai, 16:05

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