morgengeschwurbel

Samstag, 28. Juni 2008

Geile Panzerschnittchen

Ant-100Das wird heute ein Tag.
Heftig, heftig.
Aber so ist das, wenn Zusagen gemacht werden, ohne nachzudenken und sich dann später einbildet, man käme unbeschadet aus der Nummer.
Ich hatte Herrn Mörlin vor längerer Zeit versprochen, wenn er es fertig bringen würde, dreimal hintereinander Eierkuchen zu backen ohne einen dabei anbrennen zu lassen, dann dürfe er sich ein Event für das Wochenende aussuchen.
Aber nur in der Nähe.
Dachte, ich sei schlau, denn das schafft der doch nie und habe nicht weiter dran gedacht.
Und nun ist sie da, die Malaise.
Er hat es geschafft und wie. Die letzten Eierkuchen waren Mandeleierkuchen mit Waldfruchtgelee*) gefüllt, boie ehhh, da lägst dia nieda.
Und jetzt rückt er damit raus, was er gerne machen will am Wochenende.
Panzerfahren.

Panzerfahren

Ach Du meine Güte, jetzt stehe ich vielleicht da.
Hilft nix, gegebenes Wort ist gegebenes Wort, muss ich durch. Wie damals.
Heidepark. In Soltau.
Mit der kleinen Tochter, da war sie allerdings nicht mehr so klein.
Papa, du hast mir versprochen, wir fahren mit der großen Achterbahn.
Musste ich durch. Mein Magen auch.
Seit dem weiß ich, wie sich meine Magenwände zwischen meinen Zähnen fühlen.

Herr Mörlin und Mr.Heid sind schon richtig aufgeregt.
Panzerfahren, heftig gut und geile Schnittchen gäb's da auch.
Wieso? Einfach in das Video reinhören.



*) Bemerk von Mr.Heid: das ist jetzt völlig übertrieben, es war Waldfruchtkonfitüre, und der Chef, der elende S***, hat mir nur einen abgegeben. Und was der Mörlin iss, diese hinterhältige Nudel, der hat seine schon in der Küche gefuttert und dann tut er immer so, als ob er keinen Hunger hätte.

panzerbrechend in morgengeschwurbel

Montag, 16. Juni 2008

Der richtige Griff

SchmupfIn der uns umgebenden Natur und auch in uns selber gibt es viele Prozesse, die rhythmisch ablaufen und sich ständig wiederholen.
So beispielsweise unser Herzschlag, mit dem die abgeschlaffte Pumpe die dicke rote Suppe durch die allmählich verkalkenden dünnen Adern jagt.
Oder die Phasen des Mondes, die uns zu bestimmten Zeiten, wenn der Mond richtig prall ist, wie magisch auf den Balkon ziehen, um die gelbe Kuller öde und einfältig anzuheulen. Nicht zu vergessen unser gieriges Girokonto, dass sich regelmäßig immer wieder entleert und sodann gefüllt werden muss.
Fast naturgegeben taucht quälend auch alle sieben Tage immer wieder der wahrscheinlich absurdeste und unnützeste Tag des dieses Universums auf.
Der Montag.
montag
Der Montag.
Gruselig schrillschreiender Wecker, verschiedentlich auch im gemeinen Rudel. Nachdem sich das arme geplagte Menschlein mit dicken verklebten Klüsen aus dem wohligwarmen Bett und durch den aus vollkommen abgeblödeten Automobilisten bestehenden Verkehr gequält hat, stehen nunmehr für das Menschlein die nervtötenden Qualen des öden Arbeitstages an.
Sitzt in einer nutzlosen Sitzung (Meeting, Aussprache usw.), nippt am dürren Kaffee, hört dem an- und abschwellendem Unsinn zu (oder tut zumindest so) und denkt sich, wieso gerade ich und warum auch noch hier und wieso ausgerechnet mit diesen blinden Saftnasen?
Oder steht in der versifften Kaffeeküche, nippt wieder am bitteren Kaffee und unsinniger verbaler Wochenendkäse der hirnentleerten Kollegen malträtiert seine zarten Gehörknöchelchen.
Und bei all dem ballt sich oft das Fäustchen und das Menschlein möchte damit so gern zum Befreiungsschlag ausholen und es in irgendeine Fresse krachen lassen. Nur, es geht nicht, denn die nachfolgende Malaise überwiegt bei weitem die ventilatorische Erleichterung und konterkarriert die Freude über blaue Augen und rote tropfende Nasen.
Doch es gibt einen Ausweg.
Mit einer Tasse, die einen eleganten „Blitzableiter“-Griff hat. Mit diesem Griff wird die Fantasie des Menschlein richtig angeheizt und die Umgebungsdummheit etwas erträglicher.
Bei der Nutzung dieses Griffes sollte das Menschlein aber immer im Hinterkopf haben, dass am Griff eine Tasse mit oft heißer Flüssigkeit lauert.
schlagringtasse
Quelle

Abgeleitet im Morgengeschwurbel

Freitag, 13. Juni 2008

Bumm

Dragon5

Da gibt es doch Menschen, die schauen sich Lebenssituationen an,
überlegen ein klein wenig und dann wissen sie ratzfatz,
worum es geht und vor allem, was zu tun ist.
So auch Peter Richter.


Einrichtungsexperten, Psychoanalytiker, Türkengangs - es ist immer das gleiche Schema:
Hast du ein Problem?
Nein.
Doch.
Nein.
Bumm.

policecar4






Peter Richter.
Deutsches Haus.
Eine Einrichtungsfibel.




Als Abgesang Jon and Vangelis "The friends of Mr.Cairo" und mittenmang der Bogey, hach nee.



menage
Und wie immer ein wunderschönes kuscheliges Wochenende
für alle vorbeikommenden Menschenkinder,
daheimgebliebenen Simulationen,
verspäteten Suppenkasper
und klapprigen Wackelpuddings.


vermanscht im morgengeschwurbel
[ 13.06.2008]

Samstag, 7. Juni 2008

Correct me

Hase70Wir diskutieren es jetzt schon seit Tagen und können uns nicht so recht einigen. Doch bei Licht besehen haben die Jungs da in der Schweiz doch wieder einmal so richtig Glück.
Warum?
Nun, das in Kürze dort stattfindende Fußballspektakel ist auf Europa begrenzt und die USA nehmen nicht daran teil. Jedenfalls nicht mit einer Fußballmannschaft, über die anderen Gestalten lieber Stillschweigen.
Was daran schlimm sei, wenn die USA teilnähmen?
Da würde doch unter Umständen glatt Europa’s Lovely darling George W. Bush einfliegen und wieder voll verblödet fragen:

"Correct me if I am wrong, isn't it the country Adolf Hitler came from?"

Quelle

Und dazu ein Ständchen von Depeche Mode für "John The Revelator". Ein richtig netter Abgesang auf den Schorsch.



frühzeitiges morgengeschwurbel
[ 07.06.2008]

Donnerstag, 5. Juni 2008

Dröge

Dragonred2Es ist Sommer im Steinmeer.
Das nutzt der gemeine Eingeborene aus, um auch seine öde wohnliche Situation der warmen Witterung anzupassen. Er zieht mit anderen hirnbräsigen Dumpfbacken in gemütliche Großraumzelte.
Dort gibt er sich dröge und hemmungslos der Konsumierung diverser Drogen hin, poppt around the clock und verspritzt asthmatisch schnaufend seine muffigen Säfte.
Es sei ihm gegönnt, diesem ignoranten Einfaltspinsel, denn irgendwo
ganz weit oben bereitet sich schon wölfisch grinsend die gefährliche Schneeflocke auf ihren eisigen Einsatz vor.

20-wohnideen-an-der-spree-5

völlig belanglos in morgengeschwurbel
[ 05.06.2008]

Dienstag, 3. Juni 2008

Algebra für das Kamel

dickschaedelMittlerweile ist es ja wohl jedem bekannt.
2008 ist das Jahr der Mathematik.
Auch für das Kamel.
Doch, doch, Sie lesen richtig.
Vor allem, wenn es um die Zahl der Beine bei dem dummen Vieh intelligenten Wesen geht.
Jedes Kamel hat 13 (In Worten: dreizehn) Beine.
Da sind Sie baff, was?
Da reichen ihre zwölf Finger nicht aus, gell?
Nicht nachzählen, das bringt nur Verwirrung.
Und jetzt auch noch wissen wollen, wieso dreizehn Beine beim Kamel.

Na gut, wir wollen es an dieser Stelle verraten.
Zahl der Beine beim Kamel:
vorne: 2
hinten: 2
rechts: 2
links: 2
Das macht bisher acht. Ich sehe allseits Verblüffung, aber es fehlen noch fünf.
An jeder Ecke ein Bein und da das Kamel vier Ecken hat, macht das 4 (vier).
Und eins in der Mitte.
Macht insgesamt?
Richtig.
13 (in Worten: dreizehn) Beine.
Was die Mathematik so alles herausfindet, gell?
Und jetzt wissen Sie auch endlich, woher ein bekannter Spruch kommt, wenn das Kamel mit dem Hinterhuf auskeult.
Naaaaa?
Richtig.
Jetzt schlägt es drei.....

gefunden in kamelopedia
gezählt im morgengeschwurbel

[ 03.06.2008]

Dienstag, 27. Mai 2008

Noch alle sieben da

Ant-100Vorhin haben wir schnell kontrolliert.
Und uns gefreut und erfreut.
Nichts Neues aus dem Hause von
Frau Lucinderella und Herrn Lohengrön.
Alle sieben grauen Schwänchen noch da.
Unter der aufmerksamen und strengen Obhut der beiden Alten,
da mussten schon unliebsame Besucher Federn lassen.



Noch-alle-da28052008

Beiläufig verspätet im morgengeschwurbel

Coffee to go

Coffee to go kann ich mittlerweile überall im Steinmeer an allen Ecken und Enden lesen. Ich bevorzuge meinen Kaffee jedoch gemütlich im Sitzen, still für mich oder schnatternd mit lieblichen und anderen Menschenkindern.
Soeben bei Herrn Hexa gefunden und gleich getestet:

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fortgesetztes morgengeschwurbel

In den Seilen

Hase70Ach ja, die letzten Tage waren anstrengend und es war etwas wenig Zeit, hier zu schreiben. Jetzt bin ich mittelschwer erschöpft und hänge so still in den Seilen vor mich hin, allerdings zugegebenermaßen komfortabel bei Milchkaffee und gutem Sound. Die Sonne schien die letzten Tage wie aus dem Häuschen und die vorhandenen Angebote waren doch zu verlockend, als das ich sie abschlagen konnte.
Steinmeer im Sommer macht immer mehr Spaß und was sich hier so entwickelt, das verschlägt selbst mir manchmal den Atem. Stundenlang mit Ausländern aus Kalifornien, Arizona, Hessen, Bayern, Karlsruhe und woher auch immer auf einer grünen Wiese inmitten der aufeinandergestapelten Steine des Steinmeeres zu grillen und zu chillen, zu diskutieren und zu lauschen, lachend und nachdenklich den Tag verbringen, das gibt mir immer wieder viel und ich bin sehr dankbar dafür, das sich diese Stadt hat öffnen können und auch weiter öffnet und viele neue Menschen hierher gespült werden. Das Grau weicht der Farbenvielfalt, manchmal schrill und skurril, die sprichwörtliche Griesgrämigkeit des Berliners weicht einer ungewohnten Lockerheit.
Es soll nicht verschwiegen werden, dass es im Steinmeer immer noch Areale gibt, in denen der dumpfbräsige Eingeborene die Zeiger der Zeit fest im Beton seines ewiggestrigen Denkens verankert hat und sich am übelriechenden Ekelbrei seiner grauen Jammerei über das ach so böse Schicksal verlustiert.
Nun, jeder hat die Wahl, Tag für Tag. Am Leben teilnehmen, auch wenn es ab und an weh tut oder sich dem Leben zu entziehen und scheintot auf dem Tempelhofer Flugfeld vor sich hin zu dümpeln.
Übrigens, seit dem Wochenende steht die innerstädtische Verbindung (A113) zum BBI und nach Auskunft von Freunden, die sie getestet haben, eine geile Verbindung. Inklusive Supertunnel mit Halogenscheinwerfern in der Fahrbahn, die dir das Gefühl geben, auf einer Startbahn dahinzusausen. Schnell und komfortabel, zeitmäßig wird die Bahn mit Längen geschlagen.
Ich weiß, ich weiß, nicht klimaneutral, doch wir unterstützen alles, was uns ein warmes Klima bescheren kann. Denn ehrlich, lieber das ganze Jahr so ein schönes Wetter und mit Arizona - Klaus grillen als kalt und noch mal fünf Jahre Köhler.
Und für uns ist klar:

Gesine for President.

Bei dem Nachnamen ein Muss. Und außerdem ist sie ein Steinmeermädel.

Erschöpftes Morgengeschwurbel

Donnerstag, 15. Mai 2008

Guess who it is

schwaenchen03
Auflösung 10 Minuten nach Mitternacht.

morgengeschwurbel am späten Abend

sunday roses

rose-09

the emotional crew on the road again

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