Wollten uns mal wieder melden.
Geht uns prächtig, denn hier vermisst keiner Hammer, Zirkel, Ährenkranz.
Mr Heid übt gerade das Schubsen von Dominosteinen.
Herrn Mörlin hat einen krummen Rücken vom Impfen mit Luft.
Und der Ritter schaut sich wieder einmal verwundert die schkrillen Ergebnisse seiner kurvigen Feldversuche mit besonderen menschlichen Wesen an.
Kommen wir zur Frage des Tages. Herr Einstein bitte:
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Und weil sie wieder in der Stadt waren und weil sie irgendwie doch eine besondere Beziehung zu dieser Stadt zu haben scheinen und weil wir sie einfach so guuuuuuut finden.
Die Musikanten von der Linie U2...von Pankow nach Ruhleben. Von Ost nach West.
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Irgendwie fehlt es mir.
Dem Mörlin ja gar nicht. Wäre alles viel zu anstrengend gewesen und gefährlich sei es noch dazu, schnauft er erleichtert.
Aber ach, es hilft kein Barmen und auch kein Zetern, es war so vorgesehen
und geht nicht anders. Pause bis Ende März nächsten Jahres. Regenerierung.
Und doch, schau ich auf den seufzenden Heid, dann kommen die Erinnerungen hoch.
So sanft gebettet dazuliegen und zu fühlen, wie der stechende Schmerz nachlässt, nachdem das holde blutleere blasslippige Geschöpf die fette chromblitzende Kanüle, die übrigens jede Anophelesmücke vor Neid erblassen lässt, mit kühnem Schwung in meine zarte blasse Vene in der Armbeuge gestoßen hat. Aufmerksam fragender Blick dann zum Opfer – das bin ich, denn Mörlin und Heid halten sich bei dieser Geschichte vornehm zurück – ob denn auch alles in Ordnung sei. Mein schwaches Nicken wird mit einem leichten freundlichen Lächeln registriert, sogleich der Schlauch angeschlossen und nach einem metallischen Klicken beginnt der metallene Vampir neben mir mein Blut abzusaugen.
So rinnt mein roter Lebenssaft in diese merkwürdige Maschine, um mittels einer Zentrifuge das Blutplasma abzutrennen und den kümmerlichen Rest dann in den erschlaffenden auf der Liege dahindämmernden Körper zu pumpen. Gepantscht mit einer Kochsalzlösung anstelle des Blutplasma und etwas Citrat, damit es nicht klumpt.
Das meiste Citrat wird dem Blutplasma zugegeben, auch gut so, denn ehrlich, welcher Vampir will schon klumpigen Saft. Verständlich, gell.
Und dann liege ich so da, sehe den roten Saft durch den schnöden Plastikschlauch rinnen und fühle, wie ich schwach und schwächer werde, sehe in die wächsernen marmorierten Gesichter mit den blassen spitzen Nasen und den langsam herausquellenden Augen der um mich herumliegenden abgeschlafften Delinquenten und die kalte Angst steigt hoch, unaufhaltsam, dass dieser klickende und klappernde Mechanismus neben mir auf einmal versagt und nichts zurückfließt und ich dann wie eine ausgewrungenes halbnasses schlaffes Handtuch daliege und irgendwann im Vorbeigehen zusammengerollt und in der Besenkammer entsorgt werde.
Doch 37 Mal ist nichts passiert und so habe ich 28 Liter Blutplasma gespendet. Bin in dieser Zeit unter echt guter ärztlicher Kontrolle gewesen, mein Blutdruck ist mit durchschnittlich 125/75 richtig Klasse. Und richtig vernünftig Taler gab es auch für Herrn Mörlin.
So etwas nennt man eine win-win-Situation.
Bin fast alle Touren mit dem Rad gefahren, insgesamt 520 km sind das geworden. Nur einmal, da habe ich die alte blaue Kalesche genommen und da hat’s dann gekracht. Auch noch, als ich Grün hatte an der Ampel. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich hier noch erzählen werde.
Und geschadet hat es mir auch nicht.
Meine liebste Freundin S. meinte am Anfang besorgt, was der Benny sei, der hätte das auch gemacht und musste dann aufhören, weil auf einmal nichts mehr bei ihm verheilt sei.
Hab’ ich nix zu gesagt, denn der Benny rammelt gegen jede Kante und so, fliegt dauernd über irgendeinen Absatz auf die Schnauze und außerdem schneidet sich immer wieder in jeden möglichen Finger.
Dann hat er ein Doppelkinn, soll heißen, wenn er eine aufs Kinn geballert bekommt, hält er es gleich noch mal hin. Eben doppelt.
Benny hat doch so viele Wunden und Abschürfungen, der überblickt das gar nicht mehr.
Liegt am Citrat, das mit zurückgespült wird. Bremst die Gerinnung.
Na und, sage ich da nur. Bei dem vielen Kochsalz, das anstelle des Blutplasma zurückgepumpt wird, da verkrustet die Wunde dann eben.
Und jetzt seufzt der Heid wieder, denn ach, so viele niedliche Frauenzimmer da in dem Saal, alle ganz in weiß, etwas sehr blass vielleicht, nun gut, lag vielleicht am Licht, wer weiß.
Er war jedes Mal hin und weg, denn echt, die machen da einen ganz tollen Job und wenn sie es jetzt auch nicht lesen können, wir ziehen unsere Hüte und danken artigst.
Am Sonntag ist es geschehen. Um ihn.
Wie um einige andere auch.
Werden ja viele mitbekommen haben.
Abgestimmt und das war’s dann.
Over and out.
Eine schwere Niederlage für ihn.
Da hilft auch keine Schönschwafelei.
Intern hat er ja stur bis zum Schluss behauptet, dass er einer der Besten wäre. Nur die anderen, die hätten es nicht begriffen. Ihn nicht verstanden, sich verweigert.
Na klar, wie immer.
Immer sind die anderen schuld.
Nein, mein Herr, es lag nicht daran, dass die Jungs das mit der lila Kuh nicht begriffen haben. Es war zum Schluss alles nur noch Käse und auch wenn es Schweizer Käse war, er war für eine Abwehr zu löchrig und die Alte Dame*) zum Gespött machen, das läuft im Steinmeer nun ganz und gar nicht. Da wird dann der Stuhl vor die Tür gestellt und nach einem neuen Sündenbock gesucht für die laufende Saison. Tschüss, Herr Favre, ab in die Berner Sennerhütte.
Außerdem, wenn einer schon Lucien heißt, das geht ja schon gar nicht. Werfen die nachher noch mit Wattebällchen im Olympiastadion, autsch, autsch, tut doch weh.....
Und doch, o Graus, das nächste Grauen droht bereits in der Ferne.
Herr Mörlin vermeldet bleich, dass der Loddar im Gespräch wäre. Sie wissen doch, der aus dem Hause Matthäus, der mit der leeren Birne, dem hohlen Geschwätz und den vielen Blondinen. Was dem Heid seiner ist, der findet den Loddar ja faszinierend.
Herr Mörlin und der Knight ganz und gar nicht.
Und als ob das nicht reicht, wetterleuchtet in der Ferne das breite Froschgrinsen vom Klinsi.
Gemach, genug, Schluß mit lustig.
Es reicht völlig mit dem Lilalulalaunepartybär – Wowiwawuschel. Dazu noch die sinistre nunmehr durchgeschwult abgepickelte FDJ-Sekretärin in der Waschmaschine (so bezeichnen die Eingeborenen hier die Brunftkanzlei da am Reichstag).
Reicht, over and out, da ist Ende mit der Fahnenstange.
Dead wrong. The Fray.
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Herr Mörlin ist vollkommen untröstlich.
Er seufzt weinerlich und bernsteinfarbige Tränchen rinnen über die eingefallenen Wangen. So ein Verlust, schluchzt er immer wieder.
Das werden sie noch bitter bereuen, grunzt er aufbegehrend. Mir meinen Lieblings-Taliban Thi Er Se zu nehmen.
Gräßlich, eine Schande sondergleichen.
Jetzt muss der bestimmt wieder nach Afghanistan zurück.
Diesen alten zerzauselten Grunzknochen einfach abzuwählen.
Doch wie sagte sein Konkurrent, der neostalinative schwafelpopulistische L., der Zottel-Taliban The Ir Se habe alle Gespräche und jede Auseinandersetzung mit seinen Wahlkreiskonkurrenten schnöde abgelehnt und sich so auch dem Wähler verweigert.
Und das hätten ihm die Wähler übelgenommen.
Vieleicht, vielleicht.
Vielleicht hatte der Volkstribun Wähler nur einfach die Schnauze voll von der Selbstherrlichkeit eines vergreisten debilen selbstgefälligen alten Mannes.
Nur, deswegen jemand aus den Reihen der Neostalinisten zu wählen?
Mir zu hoch.
Over my head. The Fray.
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Da lungern wir hier so wohlig grunzend an den sonnigen Gestaden unseres kleinen Weißen See halten wir hier allerprächtigst Hof in den goldig glänzenden Mauern unser hochherrschaftlichen Burg und beobachten genüsslich das Tun der durchgeknallten Eingeborenen.
Gar zu putzig ist doch das jämmerliche Gebaren dieser hohlköpfigen fleischgewordenen Lochkartenstapel und damit meinen wir beileibe nicht das suppenkasprige Geblödel der Politbarden. Ach nein, denn das alltägliche Leben hier in der Umgebung spielt noch viel bessere Possen.
So geschehen dieser Tage in eine kleinen Kommune nicht weit vom Steinmeer in....?
Richtig, wo schon. In Brandenburg.
Schickt doch so ein geistig minderbemittelter Kreisparteisekretär zwei schnuckelige süße Blondinen los, etwas zu ersteigern für das kleine Kommünchen. Alles auch noch nach der Devise "Geiz ist geil".
Was sie ersteigern sollen?
Eine Straße.
5200 Quadratmeter glatter Asphalt mit Parktaschen vor 64 Häusern, Laternen, Wasser,- Abwasser-, Telefon- und Stromleitungen.
Was das wohl bei einer Versteigerung kosten könnte?
Denkt sich der Kreisparteisekretär, die wird viel Moos wert sein, diese Straße*).
Nur, wozu viel Geld mitgeben, bietet doch eh keiner auf diese Straße mit. Und den ganzen Zaster zwei Blondinen anzuvertrauen - bei Versteigerungen muss bar gezahlt werden oder bankbeglaubigter Scheck - das graust ihm doch zu arg. Friseurgeschäft, Juwelierladen und so viele andere Versuchungen für die süßen wackeren Blondels. Verprassen nachher noch den wertvollen Kommunenzaster auf dem Weg zur Versteigerung.
So schickt dieser hirnentleerte Kreisparteisekretär seine beiden wackeren Stöckelschuhhüpferchen mit einem Euro ( in Ziffern EINS) los, zu ersteigern diese Straße für einen Euro ( in Ziffern EINS).
Und hier das Objekt der Begierde:
Nun, wie das Leben im Allgemeinen und Besonderen manchmal ganz speziell so spielt, hat ein listig Menschlein aus dem Steinmeer voller Arg und Tücke und schlimmer noch, voll monitärer Hinterlist, im Internet mitbekommen, dass es am Arsch der Welt, also in Brandenburg, eine Straße zu kaufen gäbe. Und dieser Herr namens Wassim Saab, ein 71-jährige Deutsch-Libanese mit Übersetzungsbüro im Steinmeer, hat die schnuckelige Straße für 1000 Euro gekauft. Die beiden süßen Blondinen, übrigens ihres Zeichens Kämmerin und Bauamtsrätin, zogen lange Gesichter, denn mit einem Euro ist schlecht mitbieten.
Wir finden das alles prächtig und ein richtig gutes Beispiel für gelungene Integration und nachgewiesene Inkompetenz. An der Integration der beiden Blondinen sollte allerdings noch gearbeitet werden, meint Herr Mörlin.
Mr. Heid malt sich derweil aus, was man so als Besitzer einer Straße anfangen könnte und grinst dabei diabolisch. Natürlich werden wir versuchen, diese Sache zu verfolgen und wenn es gut läuft, aktuelle Interviews und Statements der Betroffenen einfangen. Den beiden Blondinen empfehlen wir für die nächste Zeit eine andere Tätigkeit.
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Dieser Sommer hat es wieder in sich.
Es ist so herrlich launig hier am See, das Steinmeer pulst um einiges ruhiger und so dudeln und dödeln wir glucksend vor uns hin, die vereinzelt noch vorhandenen Ganglienknoten quietschen herb im Prozeß der finalen Trocknung und nur gelegentliche Ausritte schützen uns vor endgültig glückseeeeliger morbider Debilanz und dem Tausch der zerfallenden Burg mit einem wurmstichigen Holzfass.
Einzig Herr Mörlin gemahnte, dieses armselige Blögchen nicht ganz der Verwilderung preis zu geben und so raffen wir uns auf, eine kleine Petitesse über einen Ausritt darjüngstens im Aprile hier in den Ring zu werfen.
Wie manch ortskundiger Bürger sicher weiß, ist das Steinmeer von einem etwas einfältigen Eingeborenenstamm umhaust.
Sind die hiesigen ortsansässigen schwofligen fleischgewordenen Lochkartenstapel schon nicht so recht helle, so ist es mit den weißqualligen, sich mühselig auf zwei fleischigen Stelzen bewegenden Vielzellern rund um das Steinmeer um nichts besser bestellt.
In diesen öden Landstrichen ist nichts wie anderswo.
Und nichts wird so genannt wie anderswo.
Selbst einfachste Begriffe können diesen hohlköpfigen Einfaltspinseln auch nach zwanzig Jahren versuchter Sozialisierung nicht nähergebracht werden. Auch die Infiltration aus anderen Gemarkungen der Bananenrepublik hat daran nichts wesentliches ändern können.
So ist beispielsweise der Versuch, diesen blassen ausgeblödeten Deppen den weltwelt gebräuchlichen Begriff Supermarkt nahe zu bringen, kläglich gescheitert. Statt dessen wurde dafür ein dem archaischen Kaufgebaren der dortigen Eingeborenen näherliegender Begriff eingeführt. Über Zufälligkeiten des Startdatums schweige ich höflicherweise, denn sonst gibt es wieder braune Tränen.
Rainald Grebe hat für diesen schkrillen*) Landstrich eine unvergleichlich schöne Ballade gesungen.
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Brandenburg
Es gibt Länder, wo was los ist.
Es gibt Länder, wo richtig was los ist.
Und es gibt:
Brandenburg, Brandenburg.
In Brandenburg, in Brandenburg ist wieder jemand gegen einen Baum gegurkt,
was soll man auch machen, mit 17,18 in Brandenburg.
Es ist nicht alles Chanell, es ist meistens Schlecker.
Kein Wunder, dass so viele von hier weggehen, aus Brandenburg.
Da stehen drei Nazis auf dem Hügel,
und finden keinen zum verprügeln, in Brandenburg, Brandenburg,
ich fühl mich heut´ so leer,
ich fühl mich Brandenburg
In Berlin bin ich einer von 3 Millionen
In Brandenburg kann ich bald alleine wohnen
Brandenburg
Im Adlon ist Brad Pitt und der Washington Denzel
Im Autohaus in Schwedt is heut Achim Menzel
Brandenburg
Berlin, halleluja Berlin, halleluja Berlin
Alle wollen dahin, deshalb will ich das aaaaaauch...
In Brandenburg
In Brandenburg
Ist wieder jemand voll in die Allee gegurkt
Was soll man auch machen
Mit Siebzehn Achtzehn in Brandenburg
Es ist nicht alles Lafayette, es ist meistens LIDL
Kein Wunder, dass der Bogen nicht mehr fiedelt
In Brandenburg
Wenn man Bisamratten im Freibad sieht
Dann ist man im Naturschutzgebiet Mark Brandenburg
Brandenburg
Ich fühl mich heut so AusgeBrandenburgt
In Berlin kann man so viel erleben
In Brandenburg soll es wieder Wölfe geben
Brandenburg
Im Adlon ist heut nacht Hillary Clinton
In Schwedt kann Achim Menzel das Autohaus nicht finden
Brandenburg
Berlin, halleluja Berlin, halleluja Berlin
Alle wollen dahin, deshalb will ich das auch
Lassen Sie mich durch, ich bin Chirurg, ich muss nach Brandenburg
Nimm dir Essen mit, wir fahren nach Brandenburg
Wenn man zur Ostsee will, muss man durch Brandenburg
Aus dem Leben eines bockigen Macho und seiner wolligen Maid
"Du, Gundolf...", schnauft Gisela schwer.
"Ja, mein scha[r]fes Scha[R]f?", echot Gundolf milde.
"Ich mache mir Sorgen, Gundolf", meckert Gisela besorglichst.
"Aber wieso denn nur, Gisela", blökt Gundolf verdrießlich.
"Wenn nun jemand merkt, dass wir im Stroh waren", kneckert Gisela höchst besorglichst.
"Ach was, Gisela, woran soll denn das jemand merken", beruhigt Gundolf leichtherzig.
"Wir hätten doch lieber die Schaukel nehmen sollen", knuspert Gisela träumerisch.
"Wenn du meinst, mein scha[r]fes Scha[R]f ", schlabbert Gundolf genießerisch.
Eingeweiht ausgebuffte und ausgefuchste Mitleseinsider könnten jetzt auf den Gedanken kommen, dass der kreativ-genialistische Rittersmann wieder den Auftritt seines Famous Germanskii Knight Castle Theatre plant. Wohl wahr, wohl wahr. Bitte die Daumen drücken, Anastasia fehlt noch.
Wie gestern berichtet, herrschte in den Tagen des wonnigen Mai zeitweise gedrückte Stimmung innerhalb der feuchtperligen klimaveredelten Mauern der verfallenen prächtigen Burg am Weißen See. Gar böse waren die üblen Vorwürfe der kretinierten pöbelstalinierten Handlanger des sinsitren lilalunistischen analügnerischen Launebärendiktators Wowi Wutschgewicz.
Angebliche missbräuchliche Begegnung mit derer zwien Straßen – wie gesagt im Volksmund als Kreuzung bezeichnet – zur rotgeränderten Unzeit in einem einschlägig übel beleumundeten Viertel mit einer zeitlichen Anmaßung der übelgesetzbrecherischen Art von mehr als einer Sekunde. Und das unvermeidliche Knirschen des übermächtigen Schergenmahlwerkes begann. Und keiner aus der feuchtperlig klimaveredelten mörtelbröseligen ummauerten Burgen Tiefe wollt’s wieder einmal gewesen sein. Trotz Androhung von rost’ger Kettensäge, kohlebeckengeglühten Häkelnadeln und grusinisch-greuliger Jungfrau.
So blieb in letzter Konsequenz nur die Befragung des lawyerischen Orakels und alle waren froh, dass wir uns damals nicht der Bewegung von Richard III. – der wiederum getrieben durch die bösen Einflüsterungen seines speerspitzigen Beraters Shaking „Stevens“ Spear – unter dem Motto „At first let’s kill all lawyers“ angeschlossen hatten. Wir waren alle unpässlich zu dieser Zeit und lagen mit Mamps im Bett, so eine Art von Ziegenpetra. So konnten vereinzelte Exemplare der Gattung dieser betrügerischen Lawyer überleben und uns jetzt zu Diensten sein. Eine besonders prallsüß niedliche kompetente Lawyerine riet uns zu, auf dem Fragebogen synaptisch-memorialen Partialschwund anzugeben und tatbezogene Fotografien sintemalen anzufordern.
Doch ach, o Graus, da war kein Foto gefertigt.
Es kam die barsche Antwort. „Nix Foto. Sie wurden gefilmt!“
Und wenn uns danach wär’, so dürften wir uns diese cineastische Meisterleistung im Schergischen Cinema - Theatre anschauen. So schlichen wir denn mit hängenden Ohren ins sinistre schergische Cinema-Theatre zu sehen die verfilmte Verfehlung und zu empfangen der ungerechtfertigt Strafe bösen Tort.
Doch wieder ach, von wegen Film. Keiner da.
Alles nur miese fiese stalino-maoistische Hinhaltetaktik, um zu verwirren und einzuschüchtern den Armen Ehrlichstgeplagten Wahrhaftigsten Rittersmann.
Grinsend wie ein schmalzig uniformiertes Ferkel grunzte die Schergeline auf unser Filmbegehren, dass es nur ein hässlich schwarzweißes Foto von der Rückseite der Kalesche gäb’. Dunkle Mächte hätten die Frontaufnahme samt Fahrer verhindert und so bliebe ihr nur die Androhung der Führung eines Fahrtenbuches für den erleichtert aufseufzenden Ritter. Nervös augenzwinkernd vergrunzkündete die respeckterheischende uniformierte Schergeline heftigst schnaufend, nicht ohne nachhaltig vorwurfsvoll nachzugrunzen, ich würde zu gegebener Zeit schriftlich unterrichtet werden.
Und irgendwann traf dann ein, was einem Edlen Wohlfeilen Ritter in solchen Fällen eben auch zusteht: ....das gegen Sie eingeleitete Ordnungswidrigkeitenverfahren habe ich gemäß § 46 (1) OwiG i.V.m. § 170 (2) StPO eingestellt, da kein Tatbeweis möglich ist.
Fahrtenbuch ist auch keines erforderlich, da wir mit dem Führen der Blauen Kalesche eh genug gefordert sind. Da soll noch einer sagen, im GriesDeutschen Reich aller möglichen Nationen gäbe es keine Gerechtigkeit mehr.
Nächste Woche berichten wir von dem Bei Mercedes Weggeworfenen Ochsen aus Hamburg, der mit einem fürchterlichen Donnerkrach eines schönen Juni - Sonnabends in aller Frühe faltenderweis die linke Seite der Blauen Kalesche zur Gänze malträtierte und dem Ritter die Tränen in seine wunderschönen braunen Augen und ihn derselbst wieder in die Arme der fiesen bolschewo-maoistischen Uniformierten trieb. Deshalb für nächste Woche hier in der Burg vormerken: PIGS IN THE SKY AND AT THE STREET.
gefilmtes und nicht fotografiertes knight life
Es geschah in einer dunklen warmwonnigen Mainacht.
Angeblich.
Üble bolschewistisch-stalinofäkale Schergen des sinsitren lilalunistischen analügnerischen Launebärendiktators Wowi Wutschgewicz hatten an einer harmlosen asphaltischen Begegnungsstätte zweier deutscher Straßen, im Volksmund auch Kreuzung genannt, eine antiimperialistische Falle der hinterhältigsten – eben auf anale Weise – Form angebracht. Zu bannen harmlose Reisende in ihren Kaleschen, insbesondere den blauen, auf dem Heimwege in ihre Burgen und Castelle auf knisternde Polarot – Fotos.
Und so soll es auch den Reisenden einer uns wohlbekannten blauen Kalesche geschehen sein.
Gleich deren zwien grelle fiese Blitze aus einer üblen Polarot – Kamera blitzten die des Weges – auf der Petersburger Straße aus Richtung Bersarinplatz ( jaja, meine mitlesenden Frondeure, die rotsinistren bolschewofäkalen mongolischen Horden haben ihre Insignien auf immer hier in den Asphalt geritzt) nahe Rigaer Straße - kommende blaue Kalesche bei der Begegnung mit zwei sich zufällig kreuzenden Straßen.
Gar groß war des Edlen Hilfreichen Humanistischdurchgestylten Gutmütigsten Weißen See Ritters Erstaunen, als er eine Depesche der widerlichsten Art vom Anführer der üblen bolschewistisch-stalinofäkalen Schergen, auch Polizeipräsident – was für eine hoffärtige Anmaßung – des Steinmeeres genannt, erhielt.
Er sei der missbräuchlichen Begegnung mit derer zwien Straßen – wie gesagt im Volksmund als Kreuzung bezeichnet – zur rotgeränderten Unzeit in einem einschlägig übel beleumundeten Viertel geziehen. Und das hätte sich auch noch mit einer zeitlichen Anmaßung der übelgesetzbrecherischen Art von mehr als einer Sekunde abgespielt.
Also asphaltische Prostitution im Rotlichtmilieu! Angeblich. Alles erstunken und erlogen [Anm. von Herrn Mörlin]
Da war guter Rat teuer, denn keiner aus der Burgen Tiefe konnte sich erinnern, in fraglicher Nacht in rotgeränderter übler Absicht an derer zwien sich begegnenden Straßen - im Volksmund auch Kreuzung genannt - sich vergangen zu haben und das auch noch länger als eine Sekunde. Gar übel schwanten uns Konsequenzen.
Das Ende der noch nicht einmal im entfernten angedachten politischen Karriere des Hochwohlgeborenen Edlen Ehrlichen Überkompeten Weißen See Ritters drohte durch die sinsitre Abnahme des Anrechtes, per Schein beglaubigt, Führer sein zu dürfen, gar jäh sich grausig zu nähern. Wie gräßlichst.
In Anbetracht der gruseligen Erinnerungen an das Geschehene, die uns wieder bei der Niederschrift überfallen, vertagen wir die Fortsetzung der Geschichte auf morgen.
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Herr Mörlin meinte lätztens, dass ich hier wieder mal was schreiben täten sollte. Wo was der schlaffe Mr. Heid im Angesicht seiner latunten Unterernährung übergewichtig dazu genickt haben tät.
Gab ja auch ein paar Tage Ruhe hier.
Sorry, war von wegen des Experimentes. Wollja.
Die Katze von der FAS*) und der Wolf vom Weißen See.
Wie das eben so geht.
Geht, gerade eben.
Allerdings zeitlich begrenzt, von wegen den Beulen und Kratzspuren, den tiefen.
Nichts ist für Die Ewigkeit und schon gar nicht für immer. Auch der Spass nicht.
Haben Herr Mörlin und Mr. Heid festgestellt.
Denn als der Satz kam: „Wenn du jetzt durch diese Tür gehst, dann....“, da hat sich der verbeulte Rittersmann mit seiner zerkratzten Rüstung doch glatt nicht beeindrucken lassen von dem wilden Gefauche lieblichen Miau und ist durch die selbige welche solche gegangen.
Fatal error.
Nicht für den Rittersmann, nein. Für den letzten Akt des Beziehungsdramas vom Wolf und seiner Katze..... denn wenn sie nicht gestorben sind, dann treiben sie’s.....*grrrrr*
Der zerzauste Wolf wird sich jetzt ein zartes Geislein suchen. Soll angeblich sieben davon geben. Wird doch wohl eins für den armen geplagten Wolf dabei sein *grrrr*. Und wenn er alle Sieben ausprobieren täten müsste. Was da wohl Brad Pitt meinen würde?
Oder er tät's mit einem sanften Schaf, einem willig wollig welchig solchigem.
Ach jaaaaaa.
Und die wilde Katze?
Faucht heftigst und will Köpfe rollen sehen.
HEADS WILL ROLL
YEAH YEAH YEAHS
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ausgefauchtes knight life
*) FAS - heißt für Nichteingeweihte Frankfurter Allee Süd, Schnittstelle von links und rechts, und ist da, wo sich die Schwarzen Brigaden am Boxi mit den Horden aus dem Tender oder dem Jeton dreschen und wo ab und an was brennt und die Luft und nicht nur die wirklich heiß kocht.....
Du hast es in der Hand, dir
über das und jenes kein Urteil
zu bilden und deiner Seele
dadurch eine Belästigung zu ersparen.
Denn den Dingen selbst ist nicht die Kraft gegeben, unsere Beurteilung zu erzwingen.
Marc Aurel – Der Weg zu sich selbst