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Blond gelaufen - Die schlimmen Streiche aus Brandenburg

women75

coffeeDa lungern wir hier so wohlig grunzend an den sonnigen Gestaden unseres kleinen Weißen See halten wir hier allerprächtigst Hof in den goldig glänzenden Mauern unser hochherrschaftlichen Burg und beobachten genüsslich das Tun der durchgeknallten Eingeborenen.
Gar zu putzig ist doch das jämmerliche Gebaren dieser hohlköpfigen fleischgewordenen Lochkartenstapel und damit meinen wir beileibe nicht das suppenkasprige Geblödel der Politbarden. Ach nein, denn das alltägliche Leben hier in der Umgebung spielt noch viel bessere Possen.
So geschehen dieser Tage in eine kleinen Kommune nicht weit vom Steinmeer in....?
Richtig, wo schon. In Brandenburg.
Schickt doch so ein geistig minderbemittelter Kreisparteisekretär zwei schnuckelige süße Blondinen los, etwas zu ersteigern für das kleine Kommünchen. Alles auch noch nach der Devise "Geiz ist geil".
Was sie ersteigern sollen?
Eine Straße.
5200 Quadratmeter glatter Asphalt mit Parktaschen vor 64 Häusern, Laternen, Wasser,- Abwasser-, Telefon- und Stromleitungen.
Was das wohl bei einer Versteigerung kosten könnte?
Denkt sich der Kreisparteisekretär, die wird viel Moos wert sein, diese Straße*).
Nur, wozu viel Geld mitgeben, bietet doch eh keiner auf diese Straße mit. Und den ganzen Zaster zwei Blondinen anzuvertrauen - bei Versteigerungen muss bar gezahlt werden oder bankbeglaubigter Scheck - das graust ihm doch zu arg. Friseurgeschäft, Juwelierladen und so viele andere Versuchungen für die süßen wackeren Blondels. Verprassen nachher noch den wertvollen Kommunenzaster auf dem Weg zur Versteigerung.
So schickt dieser hirnentleerte Kreisparteisekretär seine beiden wackeren Stöckelschuhhüpferchen mit einem Euro ( in Ziffern EINS) los, zu ersteigern diese Straße für einen Euro ( in Ziffern EINS).
Und hier das Objekt der Begierde:
Havelsee
Nun, wie das Leben im Allgemeinen und Besonderen manchmal ganz speziell so spielt, hat ein listig Menschlein aus dem Steinmeer voller Arg und Tücke und schlimmer noch, voll monitärer Hinterlist, im Internet mitbekommen, dass es am Arsch der Welt, also in Brandenburg, eine Straße zu kaufen gäbe.
Und dieser Herr namens Wassim Saab, ein 71-jährige Deutsch-Libanese mit Übersetzungsbüro im Steinmeer, hat die schnuckelige Straße für 1000 Euro gekauft. Die beiden süßen Blondinen, übrigens ihres Zeichens Kämmerin und Bauamtsrätin, zogen lange Gesichter, denn mit einem Euro ist schlecht mitbieten.
Wir finden das alles prächtig und ein richtig gutes Beispiel für gelungene Integration und nachgewiesene Inkompetenz. An der Integration der beiden Blondinen sollte allerdings noch gearbeitet werden, meint Herr Mörlin.
Mr. Heid malt sich derweil aus, was man so als Besitzer einer Straße anfangen könnte und grinst dabei diabolisch. Natürlich werden wir versuchen, diese Sache zu verfolgen und wenn es gut läuft, aktuelle Interviews und Statements der Betroffenen einfangen. Den beiden Blondinen empfehlen wir für die nächste Zeit eine andere Tätigkeit.
.
.
*)gegenwärtiger Verkehrswert 500.000 Euro

blond gelaufenes knight life
flyhigher - 27. Aug, 07:29

coole Sache!

the white lake knight - 28. Aug, 08:47

Nich wahr? Cool und abgefahren. :)))
Blitzi - 27. Aug, 10:23

Wow, da fällt einem auch nicht mehr so sehr viel zu ein.......... :-)

the white lake knight - 28. Aug, 08:48

Jau......

...höchstens selbst so eine Straße kaufen. ;)))
Blitzi - 28. Aug, 09:37

Na, da werd ich nächste Woche mal schauen, ob ich vielleicht stolze Kuhdammbesitzerin werde. :-))
Randolph Carter - 15. Sep, 13:54

Wie, Straße kaufen?

Wie soll das denn gehen?
Ich will auch!
Was hat man eigentlich davon? Darf man die dann umbenennen? Aus Potsdammer Platz wird dann "Randolph-Carter-Carreé"?

sa_e_touran - 18. Sep, 22:15

off topic

Ich hoffe es geht Ihnen trotz Ihres Schweigegelübdes gut, Herr Ritter ;-) !
*Liebe Grüßele*

sunday roses

romy_schneider_grafiti_400

Meinungsfreiheit

Du hast es in der Hand, dir über das und jenes kein Urteil zu bilden und deiner Seele dadurch eine Belästigung zu ersparen. Denn den Dingen selbst ist nicht die Kraft gegeben, unsere Beurteilung zu erzwingen. Marc Aurel – Der Weg zu sich selbst

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