Küss den Kohl
Ich finde es erschreckend. Erschreckend und merkwürdig.
Aber vielleicht ist es auch nur seltsam und hat nichts zu bedeuten.
Verwirrend ist es allemal.
Der Mensch soll ca. 24.800 Gene besitzen, sein eigen nennen oder so.
Mr.Heid fragt an dieser Stelle immer ganz ketzerisch, wer sie dem Menschen denn gegeben oder gar verkauft hätte.
Monsanto gab’s ja früher nicht.
Jedenfalls sind 24.800 Stück Gene eine ganze Menge. Dachte ich jedenfalls. Und damit kann man richtig viel anfangen und schöne Menschenkinder gestalten, wie gerade jetzt in der sommerlichen Zeit am See ab und an zu sehen ist.
Doch der Schock folgte auf dem Fuß.
Der gemeine Gemüsekohl (Brassica oleracea) ist uns da ganz weit voraus.
Er kann auf 100.000 Gene zurückgreifen.
Und was macht der Gemüsekohl daraus?
Alles in allem recht erbärmlich. Es muss irgend etwas dahinterstecken.
Herr Mörlin meint, wenn solch ein Genpool mit soviel überschüssigem Genmaterial herumlungert, dann wartet das alles vielleicht auf seine Erweckung. Schlummert vor sich hin und wartet. Wer weiß, vielleicht sind viele Damen die ganze Zeit auf der falschen Fährte gewesen.
Von wegen Frosch.
Gentechnisch gesehen voll Panne.
Kohl heißt die Devise.
Und wie wird erweckt?
Richtig, durch Küssen des zu erweckenden Objektes.
Wer hier eifrig mitliest, weiß jetzt schon Bescheid.
Küss den Kohl.
Muss ja nicht der Helmut sein.
Kohlblätterig in knight life
Nächste Woche gibt's was von der eleganten blonden Schlauchseescheide.
the white lake knight - 17. Mai, 10:00



Nun,
Da sieht man mal wieder, wie es mit so einer Schoepfung schieflaeuft: oben und am Regieren sind immer die mit den wenigsten Genen. Die besitzen auch die wenigsten Skrupel.
Vielleicht sollte die Wissenschaft mal eine Gegenueberstellung Gene - Skrupel anstellen? Oder die Gene des Herrn Gebuesch von der anderen Seite des Ozeans zaehlen, so als Mittelwert?
Ach,
Das garstige Gestrüpp jenseits der Teiche wird schon genügende Gene haben, nur, wie sieht es mit der Nutzung aus? Wie mit den neuronalen Netzen? Sind welche vorhanden? Und die Suppe in seinem Schädel, in der alles schwimmt, Bourbon oder Scotch?
Inzwischen
WasserWhisky in Messwein verwandelt haben. Aber auch Messwein enthaelt Alkohol und legt daher die, wenn auch kuemmerlich, vorhandenen neuronalen Knoten ein. Koservierung nennt man das. Und konservativ ist er ja, der Herr. Nur schade, dass eben solche Exponate zwar lang haltbar sind, ueber inzwischen zwei Wahlperioden, jedoch gaenzlich ihrer urspruenglichen Funktion und Libido beraubt. Ach nein, nicht Libido, Lebhaftigkeit meinte ich. Das mit der Libido, da gab es ja einen anderen auf dem Stuhl, vorher.Ja, der verschiedenartigen Gene gibt es dortens sehr viele, dunkle und weniger dunkle, importiert aus allen Ecken der Welt. Und gemischt im grossen Schmelztopf. Manche fielen dabei unter den Tisch, andere entwickelten sich weiter. Wieder andere entwickelten sich zurueck. Fuer jede Richtung ist was dabei.
Zurueck zu den Genen: wenn es nicht die Anzahl ist, die etwas bestimmt, was ist es dannn? Die Qualitaet kann es ja auch nicht sein, schaut man mal in die aktuellen Parlamente ueberall...
Seine Zeit...
Und was nun wirklich die Qualität bestimmt, wenn es nicht die Gene sind? Vielleicht kann die blonde Seeschlauchscheide etwas darüber preisgeben.
Wie sagte doch Edward Teller, es reicht nicht aus, das Manuskript der Schöpfung lesen zu können, wenn wir es nicht verstehen.