Chronifiziert in der 42. Sekunde

Wie sich langsam herumgesprochen haben dürfte, begehen wir 2008 das Jahr der Mathematik. Zur Mathematik gehören unstrittig auch Zahlen, was Herr Mörlin heftig bestreitet und meint, das wäre Rechnen.
Egal, weg mit dieser Haarspalterei.
Manche dieser Zahlen dümpeln recht unbedeutend vor sich hin, während sich andere aus der grauen Masse des kruden Zahlensalates hervorheben aus unwesentlichen Gründen wie auch immer.
Letztens habe ich eine Betrachtung zur '42' begonnen, die jemand an eine Birke an meinem kleinen See genagelt hatte.
Frage oder Antwort?
Die Zahl der versteckten Ostereier am See war es jedenfalls nicht. Der treffsicheren Antwort von Frau Esmee Ragnatela geben wir demnächst etwas mehr Raum.
Richtigerweise kristallisierte sich der parodierende Aspekt der '42' als die Antwort auf die vom Autor bewusst unklar gelassene Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“. aus dem Roman 'Per Anhalter durch die Galaxis' von Douglas Adams heraus. Herr Hexa war so freundlich, aus dem Original eine wesentliche Textpassage zu zitieren:
"I think the problem is that the question was too broadly based..." "Forty two?!" yelled Loonquawl. "Is that all you've got to show for seven and a half million years' work?" "I checked it very thoroughly," said the computer, "and that quite definitely is the answer. I think the problem, to be quite honest with you, is that you've never actually known what the question is."
Ein weiterer Autor, der die '42' benutzt , ist Thomas Lehr.
Roman siehe Aufbau-Verlag.:
Was ist geschehen? Hat der Teilchenbeschleuniger eine Zeitkatastrophe verursacht? Die 70 "Chronifizierten" müssen mit einer traumatischen Situation von Einsamkeit, Macht und Ohnmacht zurechtkommen, Theorien entwickeln und Strategien des Zusammenlebens erproben. Obwohl für sie die persönliche Zeit weiterläuft, in der sogar Kinder geboren werden, sind sie scheinbar in alle Ewigkeit gefangen in der 42. Sekunde um 12:47 dieses Sommertags - bis nach fünf Jahren aus wahrhaft heiterem Himmel die Weltzeit plötzlich für 3 kostbare Sekunden weitertickt.
Ich habe es gelesen und hatte viel Spass dabei, auch wenn es stellenweise anstrengend und kompliziert ist. Und so bin mir nicht ganz sicher, ob ich es guten Gewissens enpfehlen kann. Die zugrundeliegende Idee ist recht ungewöhnlich und die Schreibe des Herrn Lehr ebenfalls.
Einfach einmal probieren, vielleicht kann eine gutsortierte Bibliothek in der Nähe helfen.
durchgelesen in knight and know
the white lake knight - 25. Mrz, 09:00



So, so ....
Was darf ich mir dafür wünschen daß ich das überzählige "r" entdeckt habe?
Suchspiele dieser Art sind immer mit Preisen für die Gewinner verbunden ....
42 Fische?
42 Brote?
Nochmal 42 Jahre?
Was denn, was denn ...?
*Seufz*
So ist das leider, wenn die Wurstfinger nicht mehr die flinke Präzision auf der Tastatur haben und meine gealterten müden Augen das "r" vorm "m" nicht mehr erkennen können.
Etwas wünschen?
Na gerne.
Je nun, die Fische und die Brote, nein, das ist doch zu banal. Für die Jahre ist der Herr zuständig, da mag ich nicht hineinpfuschen.
Da sitze ich nun und überlege und stelle zu aller Entsetzen fest, dass zu den ungelenken Wurstfingern, den müden gealterten Augen nun auch noch meine Fantasie stiften gegangen ist. Nun ist guter Rat teuer und auch das Spielen an der Unterlippe zeitigt kein vernünftig Resultat.
Darf ich um Aufschub bitten, Verehrtester?
Ich hätte da einen Tipp ....
Kleiner Hinweis für die mitlesenden Damen und Herren von den geheimen Diensten:
DIES IST EIN SCHERZ
- Ich bin harmlos, nur paßt zufälligerweise die Ziffernfolge zu diesem Thema ....
Da lag es ...
Hier mit Gimme shelter und dem unverwüstlichen MG42.
Wohl bekomm's.