Die Verschwörung von M.................keine falschen Farben mehr...35.Tag
Wohlbehalten und wohlfühlig, aber so was von wohlfühlig. Denn wir haben sie aufgedeckt, diese dubiose Verschwörung, die M -Verschwörung.
Die Verschwörung von Münster.
1100 km auf der A2, die ich im vergangenen Jahrzehnt nicht gerade lieben lernte. Doch am Sonntag habe ich ihr verziehen, denn so, wie wir da das Betonband entlang rauschen konnten, meine Damen und Herren, was kann ich da sagen. Nur Fliegen ist schöner.
Aber auch kein Wunder, nach diesem wunderschönen Wochenende.
Ich habe ein Vorurteil begraben.
Endgültig.
Ausnahmen könnten die Begrabung nur bestätigen.
Meine Gedanken gehen jetzt einmal kurz zurück.
Zum 25. Januar 2007, als ich mich bei der Suche nach einer Quelle in den Wirren der Seiten des Internet verhedderte und auf meiner ersten Blogseite landete.
Was für ein abgrundtiefer Ekel zog da Furchen durch mein leidgeprüftes Gesicht. Ich hielt ja Blogger für freilaufende bettnässende daumenlutschende Psychopathen, die ihren Frust auf diesen Seiten manifestierten. Blödsinniges Synapsengeknatter eben.
Doch die Neugier war stärker und ich begann zu lesen. Erst langsam und vorsichtig, dann immer mutiger, als auch nach Tagen kein grüner oder blauer Ausschlag zu sehen war.
Und dann schrieb ich meinen ersten Kommentar und das Wunder geschah, meine Damen und Herren, ich wurde nicht in einer weißen Jacke abgeholt.
Und eines Tages, auf einer niedlichen Sternenseite, da kommentierte ich so zart und selbstlos und prompt kam er , The Big Eraser, und wollte mich löschen.
Wegen nichts.
Murmelte etwas von Trollig.
Nur weil ich seine gerade im Bau befindlichen prachtvolle Mauern und ihre Entstehung wohlmeinend lobhudelte.
Da wollte er mich löschen, gnadenlos.
Und was haben wir gebettelt, ja fast auf den Knien sind wir gerutscht und er ließ Gnade vor Recht ergehen. Und das stachelte uns an und seit dem 01. Juni diesen Jahres schwafelbloggen wir derselbst auf dieser Seite.
Und treffen uns mit anderen schwafelbloggenden Menschenkindern.
Im Juli wurde gedampfschiffert mit den Schwafelbloggern im Steinmeer und nun am vergangenen Wochenende ein Ausflug in die Wohnkultur des Big Erasers und der ortsansässigen Eingeborenen gemeinsam mit einschlägig bekannten Schwafelbloggern.
Und ich sage es Ihnen, was für ein grandioses Wochenende.
Anregungen für zukünftige Kaffeeveranstaltungen , denn The Big Eraser, Eingeweihte werden ihn längst als unseren allseits verehrten Herrn wvs identifiziert haben, kann Kaffee kredenzen, oh jaaaa, und mit ihm und seiner entzückenden Gemahlin zu diskutieren bis früh in den Morgen, das ist ein vollendeter kultureller Genuss.
Ein Besuch in der Wohnkulturausstellung der Eingeborenen, genannt Museumsdorf, und ein gelungenes Return back, ein Zeitschleifchen der besonderen Art, in das Jahr 1688 mit einem grandiosen Nachtwächter, der uns 1 1/2 Stunden durch Münster führte und uns in die Geschichte dieses renitenten Städtchens einführte.
Und abends dann geselliges Geschwafel und wir konnten der vom verehrten wvs gestellten Töttchenfalle entkommen - Das ist noch nicht vergessen, Verehrtester, uns Eingeweide als leckeres Rindfleisch verkaufen zu wollen! – und am Sonntag dann wieder in geselliger Runde ein leckerer Brunch beim Great Eraser und ich sage es Ihnen, meine Damen und Herren, ganz im Vertrauen, der Typ ist schwer in Ordnung. Und soll ich Ihnen noch was sagen?
Alle anderen, die da waren, sind auch schwer in Ordnung!
Da spielt es keine Rolle, dass meine Chipkarte vom Fotoknipser nach 12 Bildern voll war, weil ich vergessen hatte, sie vorab zu löschen.
Unbedeutend, dass wir Freitagabend rund eine Stunde erst Münster abgesucht haben, um die Straße zu finden, wo er wohnt, denn dabei haben wir festgestellt, dass die Eingeborenen von Münster richtig nett sind.
Gut, etwas konfus und Münster ist auch keine Stadt, sondern eine Ansammlung von Häuserflecken, aber nett, ja so richtig nett, das ist es hier. Auch wenn die Aufmerksamkeit der netten Nachbarn doch stark an bekannte Dienste erinnert und etwas lästig dünkt.
Aber eines ist nach diesem tollen Wochenende sicher.
Es war klasse, der verehrte Herr wvs ist nicht nur ein großer Eraser, sondern auch ein großer Macher und Gastgeber, gemeinsam mit seiner entzückenden Gemahlin, der an dieser Stelle unser uneingeschränktes Lob gilt.
Im Februar gibt es das nächste Treffen, dann hier im Steinmeer und wir sind auf jeden Fall dabei. Und ich hoffe doch, alle anderen vom Sonntag auch wieder und die uns bekannten Gesichter, die diesmal nicht konnten, sind dann auch wieder dabei und wer weiß, wer noch alles.
(Es kann zur Not auch befohlen werden).
Gebloggt in knight feeling
the white lake knight - 29. Okt, 11:49


Oh ja,