Peer und das Reichsbankgold

Alles war zugenagelt, verriegelt und verrammelt. Herr Mörlin hatte gar alle Ritzen mit seinem Kaugummi zugeschmiert und auch den allerletzten Ritz mit dem klebrigen breitgemampften Zitronendrops von Mr. Heid zugeschmiert und sich dann für die neue Woche in Schale geworfen.
Fein rausgeputz, hat nix genutzt.
Der graugräuliche Montag ist des Nachts durch alle Linien gesickert und hat sich wieder überall breitgemacht. Fast hätte er die letzten fulminaten Ermittlungsergebnisse unseres investigativen Burgendienstes aufgefressen. Ein letztes Bild konnten wir allerdings retten und wollen es unserer aufmerksamen Leserschaft voller Stolz nicht vorenthalten:
Der gierschlundige windige Dukatenjongleur Peer S. , Mitglied der hammelreitenden Gebirgsmarine und grob babbelnder Verächter aller lila Käsekühe, in cognito beobachtet bei seiner vergeblichen Suche nach dem verschollenen Reichsbankgold in der Privattoilette des A.H. in den Katakomben des Führerbunkers in der Normannenstraße.
gez. Möxelpixel, Chef der Burgenabwehr und des investigativen Burgendienstes
Mr. Heid bestreitet es allerdings heftigst und vermutet auf dem Foto den durchgeknallten Christian Str. auf der Suche nach seinem letzten Joint. Oder der letzten Kapsel Hitler-Speed.

heute etwas früher morgengeschwurbelt
the white lake knight - 23. Mrz, 00:05


