Süße Hintern und ein Vorurteil

Zwischen Freitag und Samstag war ich kurz und schnell in Dräsden, mir ein paar Vorträge anhören, bis in die Nacht mit Synapsenklempnern quatschen, früh noch ein bisschen workshoppen, Bücher verkaufen und dann wieder mit meinem Neurospezi flugs back home. Zwischendrin mit 90 hinter Lastern herschleichen und philosophische Gespräche mit ihm führen. Das mag er, weil er sonst nicht Auto fährt und so wäre er am liebsten mit mir noch bis nach Rostock gefahren. Am späten Mittag hatte ich ihn wieder bei Mami.
Auf der Hinfahrt durfte ich feststellen, was für ein begrenztes Würstchen ich bin.
Nix multitasking. Fahren und quatschen geht gerade so, doch dazu noch in die richtige Richtung fahren klappt bei mir nicht mehr, hat es wohl noch nie.
Meint doch mein beifahrender Neurospezi mittendrin: “Abfahrt Cottbus? Wollten wir nicht nach Dräsden?“ Ächz, falschen Abzweig erwischt, nächste Abfahrt also kehrt marsch und 80 km verbraten für niente. Als Ausgleich habe ich mich dann noch dreimal in Dräsden verfahren, was bei der geringen Ausdehnung dieses Kaffs nicht weiter tragisch war und irgendwann stand uns dann zufälligerweise das Hotel „Elbflorenz“ im Wege. Die Krönung waren dann süße Hintern von entzückenden Sachsenmädels und auch sonst Appetitliches. Doch
Da sage ich nur, nein, das kommt nicht in Frage. Ich will und muss nicht alles ertragen. Es gibt noch weitere Landstriche mit anderen und richtig angenehmen Dialekten und süße Mädels gibt’s da bestimmt auch. Für nächste Woche liegt eine Einladung zum Partykuscheln hier im Steinmeer im Briefkasten. Herr Mörlin kriegt sich schon wieder ’mal gar nicht ein. Von Mr.Heid ganz zu schweigen.
verfahren in knight life
the white lake knight - 18. Mai, 00:05


