Really True
And now, that’s the true story.
One.
The first one.
Hier sitze ich und kann nicht anders, will nicht anders, und das mit wachsendem Vergnügen, und tue etwas, was ich noch zu Beginn des Jahres mit einem verächtlichen Grunzen bedacht hätte. Wenn überhaupt mit einer Lautäußerung. Weblog, du meine Güte, was soll ich mit virtuellem Popelkram? Vorurteil trifft es nicht, ich war noch nicht einmal bereit, wenigstens einmal in ein Blog hineinzuschauen. Und als ich dann noch hörte, Frau Merkel hat so etwas auch, na schönen Dank. Nicht mit meines Vaters Sohn. Diese ganze Blogszene war mir doch sehr suspekt.
Rotziger Kleinkinderkram.
Piss off.
Sorry.
Bis zum 25.Januar 2007.
Da hoppelte ich in der Süddeutschen Zeitung umher und wollte dann weiterführend etwas nachschlagen, als ich mich irgendwie in den Tasten verhakelte, so in den subatomaren Webweiten das nicht vorhandene Gleichgewicht verlor und auf einmal in einem verbalen Buddelkasten namens Blog aufschlug. Boi eh, da saß ich, äugte mit offenem Mund und leise pfeifend entwich der kalte Atem, kreisende Rillen in den aufgerissenen Pupillen. Nach einigen bangen Augenblicken hatte ich mühsam gerafft, was für teuflisches Blendwerk mir da offeriert wurde.
Da sind sie, die ausgebrochenen und steckbrieflich gesuchten Irren aus Labor IV.
Die neoalternativen Puddingpulverschlüpferstürmer.
Die fußkalten Reagenzglasausschlürfer.
Unsachgemäß beschwipste Kaltkatodenfetischisten.
Trotz schnellstem Rückzuges war es um mich geschehen. Infiziert, nur merkte ich es zu dem Zeitpunkt noch nicht. In den nachfolgenden Tagen und Wochen habe ich mich immer dann, wenn ich es nicht merkte, in die Blogs geschlichen und heimlich gelesen, irgendwann auch den ersten Kommentar geschrieben.
Später , ausgestattet mit einem haushohen Stapel multipler Ausreden und durchsichtiger Begründungen, bin ich daran gegangen, dieses Blog zu begründen.
Frage hier keiner, warum gerade so, denn ich kann darauf nicht antworten.
Geht nicht, Mr. Heid hat mich in der Hand.
Start war dann der 1. Juni diesen Jahres, der Kindertag, auf Wunsch von Herrn Mörlin.
Und das ist auch heute noch meine Einstellung dazu.
Alles nicht so wichtig zu nehmen.
Mich selbst sowieso.
Und für all die, die mich noch nie gesehen haben oder vielleicht auch nie sehen werden, hat mich Herr Mörlin am Weißen See gezeichnet. Ich glaube ihm das ja nicht so richtig, aber für heute lasse ich es ausnahmsweise durchgehen. Ach ja, ein liebes Dankeschön an zwei Unbekannte Wesen, die in ihrer Einzigartigkeit ihre Namen mit geschlechtsbestimmenden Artikeln versehen haben, was mich anfangs recht anpikste. Mr. Heid höhnte, schau mal, die Einzigartigen. Was sie ja auch sind. Doch war es wohl das entscheidende Triggersignal von
Randy G.(The Great Randomizer) Und sollten die Türken wieder vor eurer Stadt stehen, so werden wir zu eurer Hilfe flugs herbeieilen.
Eingeheftet in The Saga
the white lake knight - 9. Sep, 10:50


