[>>]

Mittwoch, 3. Februar 2010

Des Drachens eiskalter Hauch

schneemann09

coffeeWas für ein großes Glück.
Mr. Heid ist wieder da.
Hat nach tagelanger Suche ein Scheit Holz gefunden. Herr Mörlin wird nachher mit dem letzten verbliebenen Streichholz die wilde Party einläuten.
Tanz ums letzte brennenden Holzstück.
Dazu werden wir uns einen schmelzenden Schneemann vorstellen.
Der Ritter wird von eisfreien Autoscheiben*) träumen und Herr Mörlin düster verzweifelt am Eiszapfen lutschen. Mr. Heid wird dann bereits bleich entschlafen seinen neuen Freund, den Schneeschieber, umklammern.
Irgendwer hat da was von einer Erwärmung versprochen.
War wohl dieses Nagetier aus Pankowtownsi. Oder so.
Wenigstens können wir uns mit schöner Musik trösten.
Neues von Sade.
.
*) Jetzt weiß ich endlich, wie viel ein Mensch fluchen kann, wenn bei minus 20 grad Celsius die Frontscheibe, und alle anderen auch, innen hart zugefroren sind. Des Drachens eiskalter Hauch.

eiskalt aufgeschrieben im knight life

Samstag, 2. Januar 2010

Der Wolf und das Scha[r]f - Folge 21 – Wenn die Welle kommt

flower12
Voll eingeschneit und still verzagt an der spröd vertrockneten Unterlippe spielend, erinnerten wir der verruchten Königin der wilden Nächte und berafften unsere verbliebenen knorzigen Ganglienknoten. So setzen wir heute ohne jäglöche Gewühr auf weiteres Abfolgen das einzigartige Kunstwerk „Der Wolf und das Scha[r]f“ fort.


The Famous Germanskii Knight Castle Theatre proudly presents:

„Der Wolf und das Scha[r]f.“
Eine wollig drollige Groteske in unendlich arabesken Akten

Regie: The famous & glorious Mr. Heid
Bühnenbild: The one & only master of paint Herr Mörlin
Maske: The Unknown Mr. Möxelpixel
Script: The Great Hope & White Lake Knight
Produktion: The Great Hope & White Lake Knight
In den Hauptrollen: Frau Scha[r]f und Herr Wolf
Nach einer Idee der verruchten Königin der wilden Nächte.
schaf-071schaf-071schaf-071schaf-071schaf-071schaf-071schaf-071schaf-071schaf-071



schaf-07 Dialoge zwischen Wolf und Scha[r]f, die in einer heißen Juninacht aus erotischer Ursuppe unter heftig stoßweisem Rühren abgekocht und dutzendfach durchgekaut wurden. Voll verlangweilt, eingeschneit und ausgekühlt knautscht sich die durchgefrorene Crew heftigst keuchend, das debil volkssturmhafte und total unbegabte supertolle Publikum wieder mit abartig durchgeknallten brilliantisch-genialen Dialogen zu vergrillen vergrämen begeistern.
Durch einen suboptimalen gregorianisch -.anankastischen Schachzug ist es uns gelungen, zur musikalischen Untermalung unserer wolliggrellen Groteske die ziegengrippige Geige Anastacia aus Neoniedergeorgien auch für diese Spielzeit zu gewinnen.
Sie spielt heute für uns: „Im Mondenschein am Baggersee ich richtig in die Hocke geh“
Ziegengeige
Folge 21
Scha[r]f und Wolf - Wenn die Welle kommt

wolf02„Hallo, Scha[r]f, wie schaut's für 2010 aus?“
„Ach, Wolf, ich könnte eine neue Dauerwelle gebrauchen.“
„Wolle neu legen lassen, Scha[r]f? “
„Richtig, sind immer so widerspenstig.“
„Hilft nur eins, sag ich immer, du scha[r]fes Scha[r]f. Leg sie flach, solange sie sich nicht wehren können. “
„Genau, scha[r]fer Wolf. Die Dauerwelle könnt' ruhig stoßweise kommen."“
„Ach, du scha[r]fes Scha[r]f, nach der Welle kommen.“
„Oh, scha[r]fer Wolf, sich von der Welle legen lassen und dann kommen. “
"2010 also legen und legen lassen, du scha[r]fes Scha[r]f."
"So isses, scha[r]fer Wolf"

Nächste Folge demnächst in diesem Theater. Oder auch nicht.
aufgeführt in knight thoughts

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Hell freezes over


coffeeDer letzte Tag von einem guten Jahr und als ob das nicht genüge, nein, es ist gar der letzte Tag eines turbulenten Jahrzehnts.
Wir sind noch völlig aufgeladen von den vergangenen schönen Erlebnissen.
Tolle Mädchen, wie sollte es auch anders sein und ein Wahnsinnskonzert.
Seit gestern wieder viel Schnee, vor Weihnachten fiese Kälte (-17 Celsen), also eine satte glatte Erdklimaerkältung, gefolgt von einer sagenhaft global lokal punktualen Erdklimaerwärmung von 14 grd innerhalb von 24 Stunden und unsere himmelazurblondblaue Karosse schnurrt weiterhin unverdrossen wie's Wiesel.
.
Über die Feiertage war ich mit meinen beiden Töchtern zusammen.
Es ist irgendwie sehr seltsam, je älter sie werden und je selbständiger, desto enger wird unser Verhältnis. Sie sind so anschmiegsam zum Papa, wie zwei süße Kätzchen.
Was sie ja auch sind.
Und alles läuft auch gut mit ihrer Entwicklung.
Die Große hat ihren zweiten Fachartikel in einer Zeitschrift veröffentlicht, schreibt weiter fleißig an ihrer Promotion, düst immer wieder nach Frankreich zu Kollegen und harmoniert prächtig mit ihrem Wikinger, den ich übrigens ausgesprochen passend zu ihr empfinde.
Was bliebe dem Herrn Ritter schließlich auch anderes übrig, muß Mr. Heid da wieder ätzen.
Der kleine Spatz hatte ja im Sommer die Lehre beendet und seit November arbeitet sie bei einer großen weltweit agierenden Logistikfirma. Langsam flattern die letzten Flausen aus dem süßen Köpfchen und das reale Leben greift nach ihr oder besser, sie greift es sich. Und das macht sie richtig gut. Jetzt suchen wir gemeinsam ihre erste Wohnung für sie und alles, was dazu gehört.
Die Stunden mit den beiden sind immer wunderbar entspannt, wie ein Hauch Glückseligkeit. In den letzen Jahren haben wir uns prächtig aufeinander eingestellt.
.

.
Letzten Montag spät am Abend, die Zeiger der Uhr keuchten auf der letzten Tagesrunde, rief mich noch ein guter Freund an und fragte, ob ich ihn am 30.12. in ein Konzert begleiten könne. Hätte überraschenderweise noch eine Karte übrig. Als gut informierter Freund konnte ich das überraschenderweise deuten und wußte sofort, dass er da jemanden brauchte, der nicht nur dem Konzert zuhörte.
Und so habe ich ihn mit unserer himmelblauazurblonden Kalesche abgeholt.
Ludwig van Beethoven war in town, jedenfalls sein Geist, meint Herr Mörlin.
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode "An die Freude"
gespielt vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Dirigent Marek Janowski.
Im Konzerthaus ehem. Schauspielhaus am Gendarmenmarkt.
Ein prächtiges Haus und ein ausgezeichnetes Orchester.
Es war ein edler Hochgenuss sondergleichen. Einfach verzaubernd und tief beeindruckend.
Ein würdiger Abschluss für ein gutes Jahr.
Zum Glück konnten wir Herrn Mörlin davon abhalten, auf die Balustrade zu springen und laut zu schreien:"Marek, altes Haus, zeig's uns!"
Und so möchten wir uns an dieser Stelle bei allen herzlichst bedanken, die uns durch die letzten 365 Tage begleitet haben und unser Leben angenehm und interessant gestalten halfen.
Gute Wünsche fürs neue Jahr packen wir noch obendrauf, aber so was von richtig gute.
Und Leute:
Lasst euch nicht leben, nehmt das Leben selbst in die eigenen Hände.
Gibt nur diese eine Leben, also macht was draus!

.

.
jahresendausklingendes knight life

Montag, 30. November 2009

Openwater

fish35

coffeeKopenhagen naht.
Die Klimakatastrophe!
Der Klimakollaps!
Nutzen wir die Gelegenheit.
Wie damals Ronald the Donald.
Lasst uns kämpfen!

Mr. Gorbatschow, open the gate!
For a free north pole!
Free shipping for every woman and every man!
All night long.
All the year.
Einer muss die Dreckarbeit machen.
Eis war gestern.
Wem das nicht passt, so what.
Geht doch zum Südpol, ihr Realklimaleugner.
.

.
eisige Freiheit im knight life

Freitag, 27. November 2009

Abgesagt . . . sorry seems to be the hardest word

traeumer-3

coffeeEs hat nicht sollen sein, dieses Wiedersehen.
Nach Jahren des Wartens, des Hoffens und Bangens.
Was haben wir nicht alles unternommen in den letzten Wochen.
Und nun?
Over and out.
Abgesagt.
Wieder entzieht sie sich uns.
Doch eines bleibt. Dieses wunderschöne Wort, auch wenn wir es teilen müssen.
Ausforschungsbeweisantritt
Ist es nicht wunderschön?
So wie sie.
Und so trocknen wir unsere mutmasslichen Tränen, hoffen auf die sich erwärmende Zukunft und verlieren in schlüssiger Weise nicht unsere substantielle Hoffnung.
.

.
menage Die Crew wünscht ein lustbehagliches Wochenende für alle lebensfrohen und freiheitsliebenden Menschenkinder, allen standfesten "Nein"- und lustvollen "Ja"-Sagern, allen unverbogenen geradlinigen Mainstreamverweigerern, die nicht nur der Kritik willen kritisieren, allen intergalaktischen heißen sternschnuppigen Spiralnebeln und auch den glitschig-kühlen Fischflossern.

bedauerndes knight feeling

Montag, 9. November 2009

Frage des Tages

schaubuehne02

coffeeWollten uns mal wieder melden.
Geht uns prächtig, denn hier vermisst keiner Hammer, Zirkel, Ährenkranz.
Mr Heid übt gerade das Schubsen von Dominosteinen.
Herrn Mörlin hat einen krummen Rücken vom Impfen mit Luft.
Und der Ritter schaut sich wieder einmal verwundert die schkrillen Ergebnisse seiner kurvigen Feldversuche mit besonderen menschlichen Wesen an.

Kommen wir zur Frage des Tages. Herr Einstein bitte:
.
Einstein-Mauerfrage
Und weil sie wieder in der Stadt waren und weil sie irgendwie doch eine besondere Beziehung zu dieser Stadt zu haben scheinen und weil wir sie einfach so guuuuuuut finden.
Die Musikanten von der Linie U2...von Pankow nach Ruhleben. Von Ost nach West.
.

.
Fallende Dominas im knight life

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Nur geträumt?

Frosch02

coffeePressekonferenzen.
Das Nonplusultra der heutigen Medienwelt.
Seit der Günter auf die hinterlistige Frage eine italienischen Journalisten, was mit den überquellenden SBZ - Nudeln geschehen solle, voll überfordert brabbelte, alle raus hier, sowieso. Wobei die Frage des Ortes der Pressekonferenz ganz wichtig ist. Wie und wer vielleicht auch.
Hat doch letztens der Guido W. von der britischen Journaille verlangt, sie solle ihm nur in seiner Muttersprache Fragen stellen. Teufel noch eins, Frage passt nicht, also unter einem Vorwand abbügeln.
Übles Tintenkleckser - Mobbing.
Da hat er berechtigterweise eins und noch eins und noch eins verbraten bekommen. Ob ihm das gefallen hat, nun, Mr. Heid grinst listig und schweigt still.
Geht auch anders.
Mit den Fragen und dem Verbraten.
Meine ich, denke ich’s oder habe ich es gar geträumt?
Irgendwo, hinter den sieben Meeren, zwischen den sieben Bergen, da hat die kleine fette schneestaubige „Hand Gottes“ Diego Armando M. auch Hof gehalten und presskonferenzt.
Hatte sie auch alle ganz doll lieb und blasen sollten sie ihm auch einen.
Gleich mehrmals wollte er, der Nimmersatt.
Könnte man doch glatt kombinieren, gell, meine Damen und Herren.
Und so schlägt Herr Mörlin jetzt dem Guido vor, bei allen Fragen, die ihm nicht passen, mit gespitztem Mündchen zu sagen:
„Ach Mönsch, ihr könnt mir alle mal den Diego machen.“

Und was der Dave Gahan von Depeche Mode ist, der würd’ da glatt Beifall klatschen und laut rufen: „Toll, wie der Franzose dem Brasilianer nacheifert.“
Vielleicht hält er das alles auch nur für Blasphemous rumors, wer kann das schon wissen.
.
.
aufgeblasenes knight feeling

Dienstag, 13. Oktober 2009

Alles strahlt vor Glück

Hurra !!!!
.
Hurra !!!!
.
Hurra !!!!
.
Hurra !!!!
.
Hurra !!!!
.

coffeeIrgendwer im Steinmeer kreiste und gebar. Doch was?
Die Schrift der Schriften.
Nicht die Bibel. Nein.
Nicht den Koran. Nein.
Nicht das Buch über die Globale Telefonnummer. Nein.
Alles voll daneben.
Viel größer, viel edler, viel gerechter.
Viel vieler.
Eben voll krass integral.
Die Lehrerhandreichung "Islam und Schule"

Quelle

Gut, mancher Lehrer ist nach einem Blick in die Schwarte Krönung unnützer Schwafelei heroischer doitscher Integralpolitik immer noch ratlos.

Diese gehen aber unter in den weitschweifigen theologischen Kommentaren, die unterschiedliche Deutungen nebeneinander stellen. „Unter einer Handreichung stelle ich mir etwas anderes vor“, sagte ein Lehrer, der sich mehr praktische Hilfestellung gewünscht hätte.

Ach, viel zu lange haben wir alle darauf gewartet.
Doch jetzt strahlt die Nation vor Glück und die hilflose doitsche Lehrkraft kann reagieren,
wenn Bilal zu Kedir sagt: "Ich fick deine Mudda." und der dann kaltblütig antwortet:
" Echt Alda, na und, isch hab deine Mudda und deine Schwestern gefickt."
Übrigens, das war ein vom Ritter mitgehörter realer Dialog zwischen zwei Schülern einer
4.Klasse aus Neukölln anlässlich einer Klassenfahrt ins Brandenburgische. Die bei der Klassenfahrt mitgereisten beiden Lehrkräfte hatten nach fünf Tagen recht flackernde Blicke. Und ob die noch in der Lage waren, einen Blick in Handbücher zu werfen, also ich hätte da berechtigte Zweifel.
.

.
überwältigtes knight and know

Randbemerkung

p1820ex2

coffeeDer Herbst. Das Laub. Die Reifen.
Das Projekt.
Der Kaffee. Das Wasser. Die Milch.
Mein Projekt.
Herr Mörlin. Der Sand. Das Schippchen.
Sein Projekt.
.
sandcastles
Quelle
.
Überflüssiges Morgengeschwurbel

sunday roses

rose-09

Meinungsfreiheit

Du hast es in der Hand, dir über das und jenes kein Urteil zu bilden und deiner Seele dadurch eine Belästigung zu ersparen. Denn den Dingen selbst ist nicht die Kraft gegeben, unsere Beurteilung zu erzwingen. Marc Aurel – Der Weg zu sich selbst

Free Text (4)

the emotional crew on the road again

Bauernregel:

Aktuelle Beiträge

Mööööh........
Mööööh..... danke der Nachfrage.........
the white lake knight - 4. Feb, 09:47
Bei soviel Kälte...
Bei soviel Kälte hoffe ich, daß nichts eingefrohren...
Blitzi - 4. Feb, 09:37
Jaaaaa.....
....bei diesem herrlichen Winter braucht es schon gute...
the white lake knight - 3. Feb, 22:31
Russland ???
Russland....naaa nie nich..... uns fehlt doch der Panzerfahrer.......
the white lake knight - 3. Feb, 22:24
also zum Glück bin...
also zum Glück bin ich schafs-Woll-bepelzt, sonst...
schafzungig - 3. Feb, 21:16

Web Counter-Modul

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Status

Online seit 985 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 4. Feb, 09:47

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB

Archiv

Februar 2010
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 2 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28